Weuthen GmbH
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    Aktuelle Situation und Markteinschätzung für die Ernte 2020

    Ferdinand Buffens Rede zur Kartoffelernte

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    Aktuelle Situation und Markteinschätzung für die Ernte 2020

    Meine sehr verehrten Damen und Herren,

    liebe Kunden, Landwirte, Pflanzgutlieferanten, Aussteller und andere Dienstleister rund um die Kartoffeln. Sehr gerne hätten wir sie heute auf unserem Kartoffeltag persönlich begrüßt. Doch wie alle anderen Großveranstaltungen ist auch der 31. Weuthen Kartoffeltag der Corona-Krise zum Opfer gefallen.

    Im letzten Jahr um diese Zeit war die Welt noch in der gewohnten Ordnung. Auch die Kartoffelwirtschaft war im letzten Jahrzehnt getrieben von höher, schneller und weiter. Das Wachstum, insbesondere der europäischen Verarbeitungsindustrie, kannte keine Grenzen. Wir alle haben von diesem Wachstum profitiert und sind in den letzten Monaten auf den harten Boden der Tatsachen aufgeschlagen. Seit Februar ist nichts mehr wie es war und wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen mit dem Virus umzugehen und zu leben.
    Was wäre, wenn Corona nicht gekommen wäre?

    Eines ist sicher: „Wir hätten einen ganz anderen Kassamarkt wie er sich heute präsentiert“. Wir sind im dritten Dürrejahr in Folge und bei normalen Vor-Corona Absätzen im Verarbeitungsbereich würden wir uns heute Sorgen um die Rohstoffversorgung machen. Doch es ist anders gekommen. Mit dem Lockdown der Weltwirtschaft wurde der Kartoffelwirtschaft rund um die veredelten Produkte die zu einem Großteil im Gastronomiebereich abgesetzt werden, der Boden unter den Füßen weggezogen.

    Trotzdem darf ich heute feststellen, dass wir die sehr große Herausforderung der Pandemie gemeinsam mit unseren Abnehmern und Landwirten meistern mussten und weiter meistern werden. Dies ist nur mit großen finanziellen Einbußen in der gesamten Wertschöpfungskette verbunden. Die vermeintlichen Überschüsse konnten einer alternativen Verwertung in Stärke-, Flocken-, Granulat-, Biogas oder Futtermarkt zugeführt werden.

    Wie ist die neue Ernte bisher verlaufen?
    Seit Beginn der Pandemie ist der Markt zweigeteilt. Insbesondere der Speisekartoffelmarkt über den LEH und die ab Hof Verkäufer profitierten von den Hamsterkäufen. Dieser positive Trend hält an und die frisch zubereitete, schmackhafte Speisekartoffel findet wieder deutlich mehr Anklang bei den Verbrauchern. Auch der Chipsabsatz ist erfreulich gut. Durch fehlende Großveranstaltungen, Events, Messen, Reisebeschränkungen und Auflagen im Gastronomiebereich sind die Absätze bei Pommes Frites aber immer noch deutlich unter Vorjahresniveau. Die Kartoffelwirtschaft wollte, ähnlich dem Vorbild USA, die Kartoffelflächen einschränken, aber die Anbauplanung und die Auslieferung der Pflanzkartoffeln zur diesjährigen Auspflanzung waren zu Beginn der Pandemie weitest gehend abgeschlossen.
    Trotz aller Maßnahmen konnte eine leichte Anbauausdehnung um 2 % in den wichtigen Anbauregionen Europas nicht mehr verhindert werden. Daher war zumindest den Pommes Frites Anbauern klar, dass bei gefüllten Tiefkühlhäusern und sehr langer Verfügbarkeit von alterntiger Lagerware der Marktzugang verspätet und schwierig sein würde.

    Wen wir Ende August ein erstes Fazit ziehen, können wir folgendes feststellen:
    - Die Importsaison von Speisefrühkartoffeln ist halbwegs planmäßig abgewickelt worden.
    - Die Vermarktung der Speisefrühkartoffeln aus deutschen Anbauregionen ist bis Ende Juli zu befriedigenden Erlösen gelaufen. Da sich seit Beginn August jede Region selbst versorgen kann, gibt es jetzt vor allem in der Pfalz und Niedersachsen noch Frühsorten die auf den Markt drängen und zum Teil zwischengelagert werden müssen. Die Preise hierfür sind deutlich unter Notierung angesiedelt.
    - Chipskartoffeln sind bisher planmäßig abgeflossen. Die Absätze in diesem Segment sind erfreulich positiv.
    - Im Verarbeitungsbereich ist die Vermarktung der Früh- und Anschlusssorten Anfang September weitest gehend abgeschlossen. Dies hat auch damit zu tun, dass aufgrund von Frostschäden und Trockenheit die Erträge in diesem Segment unterdurchschnittlich waren. Trotzdem konnte freie Ware weiterhin nur zu sehr niedrigen Preisen in alternative Verwertungen vermarktet werden.
    - Die hervorragende Infrastruktur den Rheinlandes hat sich in diesem Jahr als großer Wettbewerbsvorteil heraus gestellt. Auf den leistungsfähigen Sortieranlagen konnten wir auf den Bedarf und die
    Spezifikation der Werke exakt einspielen, was uns einen enormen Vorsprung verschafft hat. Auch die Strategie neben den Ertragsstarken Standardsorten den frühen Fastfoodbedarf mit vorgekeimten Zorba und Innovator zu bedienen hat sich als Erfolgsrezept bewährt. Die Flexibilität, Zuverlässigkeit und Qualitätssicherheit durch Beregnungskapazitäten haben wir gemeinsam mit den Landwirten erneut unter Beweis gestellt.

    Die Haupternte stellt sich unserer Meinung nach folgendermaßen dar: 
    Unsere Proberodungen liegen aus allen wichtigen Anbauregionen vor. Sah es noch Anfang Juli nach einem Rekordertrag aus, so haben doch die letzten heißen und trockenen Wochen ihre Spuren hinterlassen. Neben dem extrem trockenen Rheinland müssen wir jedoch auch über den Tellerrand hinausschauen. Insbesondere auf den schweren Kleiböden in den Niederlanden stehen die Kartoffeln noch deutlich vitaler und haben noch Wachstumspotential.

    Die meisten Sorten haben einen geringeren Knollenansatz und fallen daher grobfallend aus. Auch die Stärkewerte sind gut und hoch. Neben gute Ausbeuten in der Fabrik bedeutet dies jedoch auch eine hohe Stoßempfindlichkeit. Auch viele Speisekartoffeln haben viel Stärke eingelagert. Neben dem Mangel an der Sortentypischen Kocheigenschaft wird die schonende Ernte eine große Herausforderung. Da viele Bestände bereits frühzeitig in die natürliche Reife übergehen besteht ein erhöhtes Risiko von tierischen Beschädigungen.
    Wie sich die unter erneut extremen Bedingungen gewachsenen Kartoffeln entsprechend lagern, bleibt abzuwarten. Der Wegfall von CIPC stellt hierbei eine weitere große Herausforderung dar.

    Wie viel Kartoffeln in den kommenden Wochen noch auf den europäischen Feldern zuwachsen und vor allem in der geforderten Qualität zur Verfügung stehen, können wir erst am Ende der Einlagerung beurteilen. Nach heutiger Einschätzung wird die Flächenausdehnung teilweise durch einen mittelmäßigen Ertrag aufgewogen. Jedoch haben besonders Bayern gute und die ostdeutschen Bundesländer eine etwas bessere Ernte wie in den Vorjahren zu erwarten.

    Wir schätzen derzeit die Erntemenge wie folgt ein:
    - Deutschland: 10,75 – 11,50 Mio. To
    - EU 4+ GB : 26,00 - 28,00 Mio. To

    Ohne die Corona Krise und einhergehende Absatzverluste im Verarbeitungsbereich wäre der Markt damit ausgeglichen bzw. eher knapp versorgt und wir hätten auch im Verarbeitungsbereich ein auskömmliches Preisniveau und einen aufnahmefähigen Markt für freie Ware. Die Haupternte und Einlagerung hat bisher noch nicht begonnen. Aber rechnerisch müssen wir heute mit der nackten Realität leben, dass das Angebot die Corona bedingt schwächere Nachfrage überschreitet.

    Wegen der großen Unsicherheit auf den globalen Absatzmärkten für Pommes Frites ist daher eine realistische Preisprognose kaum möglich. Jede Preisvorhersage wäre heute reine Spekulation. Unserer Meinung nach ist der regionale Markt von Speisekartoffeln ausgeglichen. Das Preisniveau wird sich während der Erntephase hoffentlich knapp zweistellig behaupten. Im Laufe der Vermarktung wird es eine größere Preisdifferenz zwischen Premium- und Standardqualitäten geben.

    Große Exportimpulse erwarten wir in den kommenden Monaten nicht. Das Preisniveau hierfür wird deutlich unter den Notierungen der regionalen Abpacker sein, weil auch Doppelnutzungsorten, Zwischengelagerte Frühsorten und Übergrößen aus der Pflanzgutproduktion auf diesen Markt drängen.

    Für freie Verarbeitungskartoffeln erwarten wir bis Ende des Jahres nur Nachfrage in alternativen Verwertungen wie Stärke, Biogas und Futter. Das Preisniveau hierfür wird sich je nach Frachtparität zu den Stärke-, Biogas- und Rindviehbetrieben zwischen 1,50 € und maximal 3,00 € bewegen.

    Die Verarbeiter produzieren derzeit zwischen 80 und 85 % vom Vorjahresniveau und sind dafür reichlich mit Verträgen eingedeckt. Sie werden bis Ende des Jahres kaum Bedarf von Zukäufen haben. Sorgen um drohende Einfuhrzölle, unsicheren Absätze in den wichtigen Märkten in Asien, Südamerika wo die Corona Pandemie noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat, belasten das Geschäft. Ob sich der Markt dann im Frühjahr noch einmal anders darstellt, hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung in der Corona Pandemie ab. Erst eine flächendeckende Versorgung mit einem Impfstoff wird Großveranstaltungen, Sportevents, Volksfeste usw. wieder möglich machen. Daher ist der heutige Terminmarkt April wohl derzeit das einzige Spiegelbild für die Erwartungen im Frühjahr.

    Ein Blick nach vorne:
    Für die Auspflanzung 2021 erwarten wir eine gute Versorgung mit qualitativ hochwertigem Pflanzgut in der gewünschten Sortierung. Neben unserem bewährten Sortenpaket mit robusten, ertragreichen Sorten stehen auch vielversprechende neue Züchtungen in unserem Fokus. Auch die Kartoffelzüchtung steht durch die geänderten politischen Rahmenbedingungen bei der Düngung und beim Wegfall von Pflanzenschutzmittelzulassungen, vor großen Herausforderungen.

    Wir werden uns für das Jahr 2021 entsprechend der geänderten Nachfragesituation aufstellen und die Anbauflächen anpassen müssen. Dabei werden frachtferne Regionen und nicht wettbewerbsfähige Standorte hintenüberfallen. Wir, die hochspezialisierte Landwirtschaft und die gesamte Kartoffelwirtschaft im In- und Ausland stellt sich dem zu erwartenden harten Wettbewerb und dem daraus resultierendem Preis- und Margendruck in der gesamten Wertschöpfungskette. Wir werden gemeinsam durch ein tiefes Tal schreiten müssen, aber mittelfristig ist und bleibt die nordwesteuropäische Kartoffelwirtschaft mit ihren hervorragenden Kartoffelprodukten sehr wettbewerbsfähig und wird gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.

    Am viele Jahre bewährten grundsätzlichen System einer Auftragsproduktion durch Vertragsanbau werden wir auch in Zukunft festhalten.
    In wie weit sich in Zukunft Produktionsstillstände aufgrund der großen Kostenerhöhung für die Keimhemmung von Ende Juli nach Juni verschieben bleibt abzuwarten. Unseren zuverlässigen, frühen, hoch spezialisierten Landwirten mit Möglichkeiten zum Vorkeimen, spielt dies sicher in die Karten.

    Das engagierte Team der Firma Weuthen und aller RWZ Kartoffeltöchter haben sich in den letzten Monaten als verlässlicher Partner der Land- und Kartoffelwirtschaft bewährt. Wir werden auch in Zukunft Ihr sicherer, zuverlässiger und flexibler Partner sein.

    Bleiben sie gesund und hoffentlich dürfen wir sie alle im nächsten Jahr wieder zum 31. Weuthen Kartoffeltag begrüßen.

    Huidige situatie en marktinschatting van de oogst van 2020

    Geachte Dames en heren,

    Beste klanten, telers, pootgoedleveranciers, exposanten en alle andere dienstverleners in de aardappelsector. We hadden jullie vandaag graag persoonlijk welkom geheten op onze Kartoffeltag. Maar net als alle andere grote evenementen is ook de 31e Weuthen Kartoffeltag het slachtoffer geworden van de Corona-crisis.

    Vorig jaar was de wereld op dit moment nog in orde. In het laatste decennium werd de aardappelsector ook gedreven met hoger, sneller en door. De groei, met name van de Europese verwerkende industrie, kende geen grenzen. We hebben allemaal geprofiteerd van deze groei en de afgelopen maanden hebben we allemaal het dieptepunt bereikt. Sinds februari is niets meer zoals het was. We zullen er waarschijnlijk mee moeten leren leven om aan het virus te wennen en er mee om te gaan.

    Wat als Corona niet was gekomen?
    Eén ding is zeker: ´We zouden een heel andere spotmarkt hebben dan er nu is!´ We hebben nu het derde jaar op rij een droogtejaar en bij een normale pre-corona verkoop in de verwerkende sector zouden we ons nu zorgen maken over de aanvoer van grondstof.
    Maar de dingen zijn veranderd. Door de lockdown van de wereldeconomie heeft de aardappelindustrie veel terrein verloren met de aardappelverwerkingsproducten, die voor het grootste deel worden verkocht aan de horeca.

    Toch kan ik vandaag vaststellen dat we de zeer grote uitdaging van de pandemie samen met onze afnemers en telers hebben moeten aangaan en zullen blijven aangaan. Dit kan alleen gepaard gaan met grote financiële verliezen in de gehele aardappelketen. Om een zo hoog mogelijke waarde uit de overschotten te halen zijn deze verwerkt in alternatieven als de zetmeel-, vlokken-, granulaat-, vergister- en fouragemarkten.

    Hoe is de nieuwe oogst tot nu toe verlopen?
    Sinds het begin van de pandemie is de markt in tweeën gesplitst. Met name de markt van tafelaardappelen via de retail en de boerderijwinkels hebben geprofiteerd van het hamstergedrag. Deze positieve trend zet zich voort en de vers bereide, smakelijke tafelaardappel wordt weer goed ontvangen door de consument. Ook de verkoop van chips is goed. Door het gebrek aan grote evenementen, beurzen, reisbeperkingen en maatregelen in de horeca ligt de verkoop van frites echter nog steeds ver onder het niveau van vorig jaar. De aardappelindustrie wilde het aardappelareaal beperken, vergelijkbaar met het voorbeeld van de VS, maar de teeltplanning en de levering van pootaardappelen voor de aanplant van dit jaar werden aan het begin van de pandemie grotendeels afgerond.
    Ondanks alle genomen maatregelen was het niet meer mogelijk om een lichte uitbreiding van de teelt in de belangrijke teeltgebieden van Europa met 2 procent te voorkomen. Voor de fritestelers was het dus duidelijk dat mogelijkheden voor hun product op de markt te brengen zouden worden vertraagd en bemoeilijkt met volle diepvrieshuizen en een zeer lange beschikbaarheid van oude oogst.

    Wanneer we nu eind augustus een eerste conclusie trekken, kunnen we het volgende zeggen:
    - Het importseizoen voor vroege tafelaardappelen is in enige mate volgens schema verlopen.
    - De afzet van vroege tafelaardappelen uit Duitse teeltgebieden heeft tot eind juli een aangenaam inkomensniveau gekend. Omdat sinds begin augustus elke regio zichzelf heeft kunnen bevoorraden, zijn er nog steeds vroege rassen, vooral in de Palts en Nedersaksen, die op de markt drukken en waarvan sommige tijdelijk moeten worden opgeslagen. De prijzen hiervoor zijn duidelijk onder de noteringen.
    - Chipsaardappelen zijn tot nu toe volgens plan afgewerkt. De omzet in dit segment is aangenaam positief.
    - De afzet van vroege- en middenvroege rassen is begin september grotendeels voltooid. Dit is ook te wijten aan het feit dat de opbrengsten in dit segment onder het gemiddelde lagen als gevolg van vorstschade en droogte. Toch konden vrije aardappelen alleen maar tegen zeer lage prijzen op de markt worden gebracht voor alternatieve kanalen.
    - De uitstekende infrastructuur van het Rijnland is in dit jaar een groot concurrentievoordeel gebleken. Op de veerkrachtige sorteerbedrijven konden we precies inspelen op de behoeften en specificaties van de fabrieken, wat ons een enorme voorsprong opleverde. Ook de strategie om met de opbrengstzekere regio´s ook de vroege Fastfoodbehoefte met voorgekiemde Zorba en Innovator te bedienen heeft zich als een succesrecept gekenmerkt. De flexibiliteit, betrouwbaarheid en kwaliteitszekerheid door beregeningscapaciteiten hebben we gemeenschappelijk met de telers opnieuw aangetoond.

    De hoofdoogst ziet er naar onze mening als volgt uit:
    Onze proefrooimonsters uit alle belangrijke teeltgebieden liegen er niet om. Leek het begin juli een recordoogst te worden, zo hebben nu toch de laatste warme en droge weken hun sporen nagelaten. Naast het extreem droge Rijnland moeten we echter ook verder kijken dan de horizon. Vooral op de zware kleigronden in Nederland zijn de gewassen veel vitaler en hebben ze nog groeipotentieel.

    De meeste rassen hebben een lagere knolzetting en vallen daardoor grof uit. De zetmeelwaarden zijn ook goed en hoog. Naast een goed rendement in de fabriek betekent dit ook een hoge stootgevoeligheid. Veel tafelaardappelen hebben ook een hoog zetmeelgehalte. Naast het ontbreken van de typische rasfhankelijke kookeigenschap door een te hoog onderwatergewicht, is behoedzaam rooien van de oogst een grote uitdaging. Aangezien veel gewassen in een vroeg stadium natuurlijke rijpheid bereiken, is er een verhoogd risico op dierlijke schade. Het valt nog te bezien hoe de kwaliteit van de aardappelen, die weer onder extreme omstandigheden zijn geteeld, zich zullen bewaren. Het wegvallen van CIPC vormt een verdere grote uitdaging.

    Hoeveel aardappelen er nog op Europese velden zullen bijgroeien de komende weken en met name in de vereiste kwaliteit beschikbaar zullen zijn bij de huidige weersomstandigheden, kan pas aan het einde van de inschuurperiode worden beoordeeld. Volgens de huidige schattingen zal de groei in areaal gedeeltelijk worden gecompenseerd door een middelmatige opbrengst. Toch verwachten Bayern en de Oost Duitse deelstaten een beter oogst als voorgaande jaren.

    We schatten het oogstvolume dan ook als volgt in:
    - Duitsland: 10,75 - 11,50 miljoen ton
    - EU 4 + GB : 26 – 28 miljoen ton

    Zonder de Corona-crisis en de daarmee gepaard gaande verkoopverliezen in de verwerkende sector zou de markt in evenwicht zijn of een tekort aan aanbod hebben en zouden we ook een aangenaam prijsniveau en vraag naar vrije grondstof in de aardappelverwerkende sector hebben. De hoofdoogst en inschuurperiode is nog niet begonnen. Maar statistisch gezien moeten we vandaag de dag leven met de harde realiteit, de vraag lager zal liggen dan het aanbod zal zijn door de Corona crisis.

    Door de grote onzekerheid op de wereldwijde frites afzetmarkten is een realistische prijsprognose dan ook nauwelijks mogelijk. Elke prijsvoorspelling vandaag zou pure speculatie zijn.

    Naar onze mening is de regionale afzet voor tafelaardappelen in evenwicht. We hopen dat het prijsniveau in de oogstfase bij de dubbele cijfers blijft. In de loop van het seizoen zal er een groter prijsverschil zijn tussen de premium- en de standaardkwaliteit. We verwachten de komende maanden geen grote exportimpulsen. Het prijsniveau hiervan zal beduidend lager liggen dan de noteringen van de regionale verpakkers, omdat ook de dubbeldoel rassen op deze markt drukken.

    We verwachten dat de vraag naar vrije fritesaardappelen tot het eind van het jaar beperkt zal blijven tot vraag in alternatieven zoals zetmeel, vergisters en voer. Het prijsniveau hiervan ligt tussen € 1,50 en maximaal € 3,50, afhankelijk van de vrachtkosten tot de zetmeel-, vergister- en rundveehouderijbedrijven. De verwerkers produceren momenteel tussen 80% en 85% van het niveau van het voorgaande jaar en worden geheel ingedekt met contracten. Ze zullen tot het einde van het jaar weinig behoefte hebben voor aankopen. Zorgen voor dreigende importheffingen, onzekere afzet in de belangrijke markten zoals Azië en Zuid Amerika waar de Corona Pandemie nog niet zijn hoogtepunt heeft bereikt, hebben grote invloed op de sector. Of de markt dan in het voorjaar weer zal veranderen, hangt grotendeels af van de verdere ontwikkeling van de Corona-pandemie. Alleen een wereldwijd vaccin maakt grote evenementen, sportevenementen, festivals etc. weer mogelijk. Daarom is de termijnmarkt van vandaag in april de enige weerspiegeling van de verwachtingen in het voorjaar op dit moment.

    Een blik vooruit:
    Voor het plantseizoen 2021 verwachten we voldoende aanbod van kwalitatief hoogwaardig pootgoed in de gewenste sortering. Naast ons uitvoerig geteste rassenpakket met robuuste, opbrengststerke rassen richten we ons ook op veelbelovende nieuwe rassen. De aardappelveredeling staat ook voor grote uitdagingen als het gevolg van politieke beslissingen in het thema bemesting en verbieden gewasbeschermingsmiddelen.

    Voor 2021 zullen we ons moeten positioneren in lijn met de veranderde vraagsituatie en de arealen hierop moeten aanpassen. Hierbij zullen de regio’s met ver transport en niet-concurrerende regio´s achterblijven. Wij, de zeer gespecialiseerde agrarische sector en de gehele aardappelindustrie in binnen- en buitenland, zijn ons bewust dat we te maken gaan krijgen met zware concurrentie, en de daaruit voorvloeiende druk op prijzen en marges in de gehele aardappelketen. We zullen samen door een diep dal moeten, maar op de middelange termijn is en blijft de Noordwest Europese aardappelindustrie met haar uitstekende aardappelproducten zeer concurrerend en zal sterker dan voorheen uit deze crisis komen.

    We zullen ons ook in de toekomst houden aan het systeem van de contractteelt dat zich al vele jaren heeft bewezen. Het valt nog te bezien in hoeverre productiestops als gevolg van de grote kostenverhoging voor kiemremming zullen worden verplaatst van eind juli naar juni. Dit zal zeker onze betrouwbare, vroege gespecialiseerde telers met de mogelijkheid om voor te kiemen zeker in de kaart spelen.

    Het toegewijde team van Weuthen en alle RWZ Aardappeldochters heeft zich de afgelopen maanden bewezen als een betrouwbare partner van de landbouw- en aardappelindustrie. We zullen ook in de toekomst hun zekere, betrouwbare en flexibele partner blijven.

    Blijf gezond en hopelijk kunnen we u allen volgend jaar weer verwelkomen op de 31e Weuthen Kartoffeltag.

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